Chronik des Spielmanns- und Fanfarenzug Satrup e.V.
Im Herbst 1967 wurde auf Wunsch und Initiative des Schulleiters an der damaligen Volksschule mit Aufbauzug eine „Arbeitsgemeinschaft Spielmannszug “ ins Leben gerufen. Es meldeten sich fast 70 Schüler aus den Klassen 5 - 9.
Nachdem sich der Anfangssturm gelegt hatte, blieben etwa 30 Spieler nach und auf diese 30 wurde aufgebaut.
Als erste Stabführerin wirkte Anita Thomsen.
Die einfachen "Uniformen" wurden im Handarbeitsunterricht von Fräulein Carstensen und Frau Brandt weitgehend selbst hergestellt. Es wurden blaue Röcke bzw. Hosen geschneidert, dazu kamen weiße Rollkragenpullover und Matrosenmützen.
Die Elternfördergemeinschaft der Schule und einige namhafte Spenden von Satruper Bürgern machten die Anschaffung der Instrumente möglich.
Entscheidend für die erste Phase unseres Spielmannszuges war jedoch die musikalische Betreuung, die die Herren Hermann Hoyermann und
Paul Fischer ( Flötenausbildung ) und Herr Alfred Richter ( Trommelausbildung ) vorbildlich übernahmen.
Sie waren die eigentlichen „ Geburtshelfer “.
Der Zug bestand zuerst aus Trommeln, Flöten, Pauke und Becken. Eine Lyra kam erst später dazu.
Sehr dankbar musste der Spielmannszug auch Herrn Hans H. Carstensen sein. Seit seinem Dienstantritt an der Schule in Satrup - Ostern 1968 - leitete Herr Carstensen den Spielmannszug. Mit großem musikalischen Können, mit Geschick und persönlichem Engagement hatte er aus der schulischen Arbeitsgemeinschaft diesen überall im Lande anerkannten Spielmannszug hervorgebracht.
Ihm war es auch zu verdanken, dass viele Jugendliche nach ihrer Schulentlassung dem Spielmannszug treu blieben.
Dank gilt all denen, die einmal mitgemacht haben oder heute dabei sind, allen, die sich organisatorisch betätigt haben und allen, die uns finanziell unterstützt haben.
Ein Dank gilt auch Ulrich Davidsen, der 29 Jahre lang dem Spielmannszug treu geblieben war.
Die ersten Auftritte absolvierte unser Zug in Satrup zu Kinderfesten und
anderen Veranstaltungen. Wir wurden mehr Spieler und eine 2. Lyra musste her, ebenso eine neue Uniform.
Beige Hosen bzw. Röcke und braune Sakkos wurden als eher zivile Einheitskleidung angeschafft.
Unser erstes großes Musiktreffen war 1971 in der Kieler Ostseehalle. Für alle, die dabei waren, wird dieser Auftritt sicher unvergessen sein. Eine ausverkaufte Ostseehalle, eine hervorragende Akustik und ein begeistertes Publikum.
Schon 1973 entwarfen wir eine Satzung und gründeten einen nichteingetragenen Verein. Dieses geschah, weil die älteren Schüler und die Ehemaligen nicht mehr von der Schule abhängig sein wollten.
Der Zug bestand also laut Satzung aus der Nachwuchsgruppe, die eine ordentliche AG der Grund- und Hauptschule mit Realschulzug darstellte und aus Schülern der 5. - 10. Klasse.
Die Stammgruppe setzte sich aus Schülern, die das 15. Lebensjahr erreicht hatten und aus Jugendlichen, die ihre Schulzeit beendet hatten, zusammen.
Der Jahresbeitrag betrug 20,- DM.
Der Vorstand der Stammgruppe bestand aus den Spielern:
Heike Erichsen, Barbara Giehler, Harald Wels, Gerda Hallmann, Angelika Schaumburg, Birgit Jessen und Silke Hermann.
Als Leiter des Spielmannszuges fungierte H.Carstensen und als Leiter der Schule E.Brandt.
H. Carstensen wurde jetzt auch in seinem Amt als Ausbilder von den älteren Spielern unterstützt. Schon damals fing Harald Wels damit an, die Nachmittagsgruppe auszubilden und zu leiten.
H. Carstensen und H. Wels erarbeiteten neue Märsche, die sie den Spielern dann beibrachten.
1973 war ein musikalisch gesehen bewegtes Jahr. Wir nahmen erneut am Norddeutschen Musiktreffen in Kiel teil. Es folgten das 4.Musikfest in Schleswig sowie das internationale Sandbahnrennen in Jübek.
Das Jahr der Spielmannszugtreffen war 1975, wir besuchten Züge in Erfde, Ahrensburg und in Heikendorf, wo wir auch übernachteten.
Wir mussten alle um 22:00 Uhr bei unseren Gastgebern sein, aber vor 24:00 Uhr haben wir es leider nicht geschafft.
Gott sei Dank haben es nicht alle mitbekommen.
1976 wurde durch den Erlös des Weihnachtsmarktes eine neue Uniform angeschafft, die wir bis heute noch haben.
Ebenfalls wurde ein Fanfarenzug ins Leben gerufen, der anfänglich von
Peter Schwennesen geleitet wurde.
Vergessen wir nicht, dass trotz der Spende des Arbeitskreis der Satruper Unternehmer, jeder Spieler noch 80,- bis 100,- DM zuzahlen musste und die Berufstätigen ihre Uniform voll bezahlen mussten.
Jetzt sollten wir ein e.V., ein eingetragener Verein werden.
Das Gründungsprotokoll wurde am 22.12.1976 wirksam und es hieß dann:
Zur heutigen Gründungsversammlung des Spielmanns- und Fanfarenzug Satrup e.V. sind im Schulgebäude der Realschule erschienen.
1. H.H.Carstensen
2. Harald Wels
3. Rudi Jansen
4. Marion Thomsen
5. Birgit Jessen
6. Jutta Nissen
7. Klaus Schween
8. Dörte Hermann
Die noch nicht Volljährigen wurden durch ihre Eltern vertreten.
Die aus der Gründung bestehende Mitgliederversammlung wählt folgende Personen in den Vorstand :
1. Vorsitzender Hans Heinrich Carstensen
2. gleich berechtigte Vorsitzende Harald Wels und Klaus Schween
3. Vertreterin der Schule Dörte Hermann
4. Kassenwartin Jutta Nissen
5. Schriftführerin Birgit Jessen
6. Instrumenten und Bekleidungswart Marion Thomsen
7. Vertreter des ArbeitskreisSatruper Unternehmer Rudi Jansen
1977 begingen wir mit einem großen Musikfest unser 10 jähriges Bestehen.
Von den ursprünglichen Mitgliedern, die damals von 1967 von der ersten Stunde an dabei waren, fand man nur noch 4 Personen.
Carmen Marxen, Angelika Schaumburg, Erwin Dorn und Harald Wels.
Unsere erste große Fahrt ging 1978 nach Lichtenfels.
Die Herzlichkeit der Gastgeber und der Bewohner wird uns unvergessen bleiben.
Unser Nesthäckchen hieß damals mit Spitznamen „Leines“ und zog bei einer Tombola den Hauptgewinn für einen Satruper.
Die Freundschaft zu den Lichtenfelser hielt noch lange an und von dort haben wir auch den „Altfränkischen“ eingeführt und im Norden kultiviert.
Weiterhin wurde 1978 der Vorstand geteilt. Es entstand ein geschäftsführender und ein spieltechnischer Vorstand. Der geschäftsführende Vorstand bestand aus 1.Vorsitzender Detlef Carstensen, 2.Vorsitzender Klaus Schween, Kassenwart Klaus Polauke, Schriftführer Ute Callsen und Jutta Nissen als Vertreter der Satruper Unternehmer.
Der spieltechnische Vorstand bestand aus 1.Vorsitzender H.H.Carstensen, 2.Vorsitzender Harald Wels, sie übten auch die Funktion der Ausbildungsleiter und Jugendwarte aus, ebenfalls als Jugendwart wurde H.D.Wenzinski gewählt.
Gerätewarte wurden Marion Thomsen und Ralf Christian Möller,
Zeugwarte Klaus Schween und Marion Thomsen,
Schriftführerinnen Birgit Jessen und Ute Petersen.
Für beide Vorstände galt als Vertreter der Schule E.Brandt.
In diesem Jahr traten wir auch der Spielmannsvereinigung Schleswig-Holstein, kurz SVSH, bei.
Aufgrund der Mitgliedschaft in der SVSH nahmen wir in den darauffolgenden Jahren an Landesmeisterschaften und Spielmannszugtreffen teil. Unsere besten Ergebnisse waren bei Landesmeisterschaften
ein 2. und 3. Platz.
Schon ein Jahr später, hier lag noch etwas Schnee von der Schneekatastrophe, 1979 ging es ins tiefe Bayern, nach Füssen ( dort sahen wir schon wieder Schnee, der war aber neu ).
Im Tal regnete es leider nur, was wir aber - innerlich sowie äußerlich
feucht - gut überstanden.
Ein Höhepunkt dieser Reise war die Besichtigung und ein Konzert im Innenhof des Schlosses Neuschwanstein.
Feiern können die Bayern auch, wir besuchten ein 3.000 Mann Zelt mit zünftiger Blasmusik, doch - oh Schreck - keine Tanzfläche.
Da wir gerne das Tanzbein schwingen wollten, stellten wir ein paar Tische an die Seite. Dieses ist in so einem Zelt strengstens verboten, stellten wir nach 3 Minuten fest. Getanzt wurde an diesem Abend trotzdem, im Regen vor dem Toilettenwagen nach Discomusik ( die Zenzi im Toilettenwagen hatte einen Kassettenrecorder dabei ).
Wir werden diese Fahrt nie vergessen. H.Carstensen bestimmt auch nicht, denn früher gab’s hier bei uns kein Weizenbier, deshalb nahm Hans sich eine Kiste mit, leider hatte er Höhe Hannover nur noch Leergut.
Als H.Carstensen die Schule wechselte und nach Flensburg ging, wurde es für ihn immer schwieriger sich um den Zug zu kümmern.
Daraufhin übernahm Harald Wels die Leitung des Zuges.
Zu diesem Zeitpunkt konnte der SFZ Satrup 78 Uniformierte zählen, dass war auch die höchste Zahl, die je bei uns erreicht wurde.
Bis 1983 wurden viele Spielmannszugtreffen besucht und auch selbst anlässlich der Satruper Festwoche veranstaltet.
In Erinnerung bleiben viele schöne Treffen, wie z.B. in Lübeck-Moisling, mit denen wir eng befreundet waren. SFZ Satrup hieß nicht nur musizieren, sondern auch Kameradschaftspflege und darin waren wir sehr gut und sehr beliebt.
Wenn der SZ-Moisling feierte, wurden wir immer eingeladen.
Es hieß dann: "Sonntag spielen, mit wie vielen kommt ihr Sonnabend zum feiern."
Es wurden immer über 20 Mann für Samstag gemeldet und bis in die Morgenstunden getanzt. Die Unterbringung war bei Spielern, die sich sehr um uns gekümmert haben. Da wurden Ehebetten geräumt, um Ralf mit seinem Ganzarmgips unterbringen zu können ( auch für Iris blieb alles in „ Deutscher Hand “ --Mißgeschick beim Tanz, es schaute etwas ins Freie,was der Tanzpartner dankend annahm). Spielmannszugtreffen besuchten wir in ganz Schleswig-Holstein, wie z.B. in Lindewitt bei den Geestpfeifern, in Husum, bei dem eine Freundschaft mit dem Spielmannszug Langenhorn entstand, in Jübek, in Marne, in Lunden, in Erfde, in Witzwort bei dem wir das Lied „ An der Nordseeküste „ erlernten und das Frühstück selber zahlen mussten, und viele Orte mehr.
Ein besonderes Ereignis stand 1983 vor der Tür.Wir hatten einen Spielmannszug vom Bodensee bei uns zu Gast. Dieser Zug kam aus Überlingen. Die Spieler waren trotz des kurzen Wochenendes bei uns sehr begeistert, besonders der Angler Muck hatte es Ihnen angetan, Sie sangen immer:
der Muck, der Muck, mir wolln nid mehr zuruck.
Eins war auch für uns Angeliter neu, wir wussten nicht, dass man auch Muck aus Uniformstiefel trinken kann. Prompt ein Jahr später erfolgte nach einer Einladung der Gegenbesuch, 1984 fuhren wir nach Überlingen.
Der Anlass war ein Musiktreffen, dass wohl keiner vergessen wird.
Genau 64 Musik-Blasorchester und Spielmannszüge ( Überlingen und Satrup ) marschierten durch die hitzige Stadt Überlingen. Leider waren wir diese Hitze nicht gewohnt und hatten somit 7 Ausfälle. Trotzdem hatten wir 5 schöne Tage am Bodensee, wir besuchten die Blumeninsel Mainau und waren jeden Abend auf dem Festplatz bzw. im Festzelt. Dort stand auch ein Tanklastwagen (30.000 Liter voll mit Bier, mmhhh).
Für einige wurde der Rückweg zur Turnhalle, die unsere Unterkunft war ( rechte Turnhallenseite Jungs und linke Seite die Mädchen ), immer eine Stadtbesichtigung.
Hier entstand auch die Anuschka-Gruppe, denn in der ersten Kneipe, in der wir unseren Durst löschten, hieß die Bedienung Anuschka.
Auch der Name Eugen entstand hier, jeden den wir ansprechen wollten, nannten wir Eugen und jeder reagierte auch auf diesen Namen ( eine zweite Bedeutung für diesen Namen war ein eingeknickter Zeigefinger ).
Das langte uns 1984 aber noch nicht, deshalb nahmen wir eine Einladung zu einem Schlachtfest ( durch eine Partei ) nach Karlsruhe an. Die Begrüßung fand beim stellv. Bürgermeister der Stadt Karlsruhe im Sitzungssaal des Rates statt. Hätte er den Saal nicht verdunkelt, hätten alle etwas über Karlsruhe gelernt, so aber war es nur die Hälfte, die anderen mussten später geweckt werden – Peinlich -!
1985 standen für den SFZ Satrup gleich 2 große Fahrten auf dem Spielplan.
Die erste Fahrt brachte uns nach Gartow, mit einem Zwischenstop im Heidepark Soltau. Auch hier durften wir ein schönes Wochenende , untergebracht bei netten Gasteltern, erleben.
Bei der zweiten Fahrt, hatte man jedoch ein komisches Gefühl, denn es ging durch die ehemalige DDR, in die heutige Hauptstadt Berlin.
Wir spielten dort auf zur Bundesgartenschau.
Auch auf dieser Fahrt gab es sehr viele Eindrücke ( Mauer / Todesstreifen usw. )
zu verarbeiten, aber der Spaß blieb wieder einmal nicht auf der Strecke.
1987 stand dann unser 20 jähriges Bestehen auf dem Plan.
Es wurden im Vorfeld viele Arbeiten erledigt, so dass dieses Ereignis vom
29. - 31.05.1987 gebürtig gefeiert werden sollte.
Doch die Arbeit sollte leider anders belohnt werden als erhofft.
Die Disco am Freitag war nur mäßig besucht, schuld war das Regenwetter.
Samstag war Empfang für die Vereine und Geschäftsleute, die dem Zug ihre Gratulationen überbrachten und abends war der Festball; draußen ??
natürlich Regen.
Auch das geplante Spielmannszugtreffen fiel buchstäblich ins Wasser.
Die angereisten Züge stellten sich trotzdem gutgelaunt dem Publikum im Festzelt vor.
Im September 87 fuhren wir zu einem Blumenfest in Odenkirchen bei Mönchengladbach. Hier gaben wir ein Konzert bei einer Königin ( Blumenkönigin).
Es war, wie soll es anders sein, ein lustiges, feuchtfröhliches Wochenende .
1 Jahr später, 1988, folgte der Spielmanns- und Fanfarenzug einer Einladung der Drumband Maasbree in Holland.
So wurde erstmalig im Ausland gespielt, gefeiert und, und, und ( Ihr wisst schon , an dieses Wochenende kann sich unsere jetzige 1.Vorsitzende bestimmt gut erinnern ).
Es wurde langsam ruhiger im SFZ.
1990 legte Detlef Carstensen seinen Posten als 1. Vorsitzender nieder und
Ulrich Davidsen übernahm diesen Posten, der sich noch als sehr schwierig erwies.
Schon Ende 1990 nahm die Beteiligung an den Übungsabenden rapide ab und es folgten Austritte, die durch fehlenden Nachwuchs nicht ausgeglichen werden konnten.
Zur Jahreshauptversammlung 1991 wurde beschlossen, den SFZ ein Jahr ruhen zu lassen, um dann zu entscheiden, ob der Verein sich auflöst oder nicht.
1992 beschließen die übrig gebliebenen Mitglieder, einen erneuten Versuch zu starten, den SFZ am Leben zu erhalten.
In diesem Jahr hilft der SFZ dem Arbeitskreis Satruper Unternehmer zum Weihnachtsmarkt erstmalig an einem Stand.
Hier wird auch eine Bildertafel mit ca. 200 Bildern von 25 Jahre SFZ ausgestellt.
Die Bilder wurden intensiv studiert, da viele erwachsene Besucher sich als Kind wiederfanden.
Da der Zug im Frühjahr 1993 noch keine Änderung erfahren hatte, wurde jetzt zu anderen Werbungsmitteln gegriffen. Eine Anzeige mit Bild
( 14 Spieler ) in der Wochenschau und ein Werbevormittag in der Grund- und Hauptschule in Satrup ( geleitet von H.D.Wenzinski ) brachten endlich
Änderung. Wir konnten wieder langsam Zuwachs verzeichnen.
1994 wurde kräftig geübt, so dass wir 1995 schon wieder die ersten Auftritte hatten. Auch die Übungsabende wurden wieder verstärkt besucht und am
Ende des Jahres wurden wieder über 30 Spieler gezählt.
Am 17.04.1996 zur Jahreshauptversammlung, trat Ulrich Davidsen von seinem Amt als 1.Vorsitzender aus beruflichen Gründen zurück. Als Nachfolgerin wurde einstimmig Sonja Cordes gewählt.
Der jetzige Vorstand besteht aus:
1.Vorsitzende Sonja Cordes
2.Vorsitzender Gino Oehlert
3.Vorsitzender Walter Stöcks
Kassenwartin Maike Davidsen
Schriftführer Horst - Dieter Wenzinski
stellv.Schriftführer Jörg Wilken
Jugendwart männlich Nikolaus Petersen
Jugendwart weiblich Silvia Jensen
Kassenprüfer (1) Werner Riedel
Kassenprüfer (2) Heino Roth
1996 wurden 11 Auftritte absolviert, unter anderem auch eine Teilnahme an einem Spielmannszugtreffen ( nach Jahren mal wieder ) in Jübek.
Für die Jüngeren war dieses Treffen mal etwas anderes.
Zu dieser Zeit waren wir 31 aktive und 11 passive Mitglieder, hinzu kamen noch ca 20 Anfänger.
Trotz des Auf-, Ab- und Wiederaufstiegs unseres Zuges haben wir immer noch Spaß am Musizieren und am Feiern, dies stellten wir auch zu unserem 30 jährigen Bestehen unter Beweis.
1997 stand ganz im Zeichen unser 30 Jahr Feier, die am 18.10.1997 zünftig im Saal des Satrup Krog gefeiert wurde. Die Vorbereitungen dieser Feier nahmen sehr viel Zeit in Anspruch, denn wir versuchten alle, die jemals im SFZ Satrup mitgemacht haben, einzuladen. Ca. 300 Einladungen wurden an die Ehemaligen, bzw. deren Eltern oder Geschwister versandt, die Übriggebliebenen haben wir versucht über die Presse zu erreichen. Leider fanden an diesem Tag nur ca. 60 Ehemalige den Weg zu uns.
Diese Personen hatten dann eine halbe Stunde Zeit sich einzuspielen und präsentierten dann einen Spielmanns- und Fanfarenzug, der sich hören und sehen ließ.
Bereits ein paar Tage nach diesem Fest stellten wir die nächste Planung für das kommende Jahr vor und zwar die Teilnahme an einem internationalen Musikfest/Wertungsspiel in Roermond / Holland.
Durch regelmäßige Werbung in der Satruper Rundschau und an der Regenbogenschule in Satrup verzeichneten wir einen ständigen Zuwachs an neuen Mitspielern. Aufgrund dieses Zuwachses beschloss der Vorstand die Hollandfahrt im Juni 1998 anzutreten.
Am 12.06.98 machten wir uns auf den Weg nach Holland, die Stimmung auf der Fahrt war sehr gut bis wir in Roermond eintrafen. Die Unterkunft war ein Freizeitheim mit nur einer Dusche und das für uns und noch einen weiteren Zug aus Sachsen ( insgesamt 90 Personen ).
Jedoch wurden wir durch einen super Abend am Lagerfeuer im Wald entschädigt. Die Veranstaltungen am Sonnabend und Sonntag waren ein Erlebnis für uns alle, die verschiedenen Musik- und Tanzgruppen gaben ihr bestes und das im Regen ( wir hatten Glück, jedes Mal,
wenn wir spielen sollten, regnete es nicht ). Bei der Wertung Vorbeimarsch belegten wir Platz 1 im Standspiel Platz 2 und die Gesamtwertung in unserer Klasse brachte uns den 1.Platz ein, wir waren alle stolz wie „Oskar“.
Nach Anschaffung von neuen Instrumenten, wie z.B. 5 – Tim – Tom und Ventilfanfaren, wurden neue Lieder ( z.B. Lateinamerikanische Lieder ) einstudiert und zum besten gegeben, diese Lieder ließen auch das Publikum wieder aufhorchen.
Highlight im Jahr 1999 war unser Sommerfest, dass wir erstmalig über zwei Tage veranstalteten. Eine Fahrradtour mit Ratespiel war der Beginn, anschließend wurde eine Zeltstadt im Garten von Kalle aufgebaut. Wasserspiele und viel Sekt für unsere Chefin rundeten den Nachmittag ab. Abends wurde gegrillt und getanzt, zur Geisterstunde um Mitternacht wurde ein großes Lagerfeuer entzündet. Der Sonntagmorgen diente einem ausgiebigen Frühstück und den Aufräumarbeiten.
Die Ausbildung der einzelnen Spieler und Spielerinnen sowie der Musikstücke wurde intensiviert, da für das Jahr 2000 das nächste große Ereignis vor der Tür stand und zwar die 800 Jahr Feier Satrup, bei der wir auch eine große Rolle spielen sollten.
Im Herbst 1999 wurden verschiedene Spielmannszüge zur 800 Jahr Feier eingeladen, Zusagen erhielten wir vom Spielmanns- und Fanfarenzug Überlingen, Spielmannszug Stralsund, Spielmannszug Moisling und Seniorenzug Moisling.
Das Jahr 2000 stand ganz im Zeichen der 800 Jahr Feier, auch für uns ging die Arbeit jetzt richtig los, es wurde geplant, gerechnet und organisiert, schließlich war es soweit. Am 27.06.00 bauten wir als Helfer das 500-Mann-Zelt von Hans Willi Butzbach auf dem
Sportplatz hinter dem Schwimmbad auf. Es folgte im Laufe der weiteren Tage noch das Ausstatten des Zeltes und das Schmücken für das große Ereignis.
Am Freitag den 30.06.00 war es soweit, früh morgens empfing eine Abordnung unseres Zuges den SFZ Überlingen am Söruper Bahnhof. Die Spieler des Zuges waren mit Zug angereist, um unbeschwert das eine oder andere Bier zu genießen.
Zur Stärkung wurden sie erst einmal zum Frühstück in den Angelner Hof gebracht und anschließend bezogen sie ihre Unterkunft in der großen Sporthalle. Nachmittags reiste der SZ Stralsund an und am Abend fand ein Kennlernabend der 3 Züge statt.
Die Überlinger waren guter Stimmung, verstanden aber nicht warum ihre Vorgänger gesagt haben, in Satrup ist der Teufel los. Das sollten sie noch erleben.
Sonnabend Vormittag wurden Platzkonzerte gegeben und um 13:00 Uhr begann das Aufbauen des großen Umzuges zur 800 Jahr Feier Satrup.
Ca. 1000 Beteiligte aus allen Vereinen, Verbänden , Schulen und Unternehmen bildeten den in Satrup größten und buntesten Umzug aller Zeiten. 5000 Zuschauer verfolgten mit großem Interesse den bunten von 9 Musikgruppen begleiteten Umzug durch die Straßen Satrup‘s bis zum Festplatz. Dort angekommen begann für uns der große Stress, um 17:30 Uhr war das Abendessen im Zelt mit unseren Gästen geplant, doch oh Schreck, dass Zelt war um 17:00 Uhr voll mit fremden Leuten, die wir freundlich, aber bestimmend aus dem Zelt geleiten mussten.
Nach dem Essen begann die Vorbereitung für unsere Disko ( Motto: 70/80‘er Jahre Musik ). Doch mit dem was um 19:30 Uhr passierte hätte keiner von uns gerechnet. Es bildete sich eine Schlange von Menschen die zur Disko wollten, eine Schlange, die nicht endete bis wir den Einlass um ca. 1:00 Uhr kostenlos machten. Bis zu diesem Zeitpunkt waren ca. 2000 Besucher im und um das Zelt versammelt. Die Stimmung war spitzenmäßig und Hans Willi gingen die Getränke aus.
Morgens um 6:30 Uhr in Deutschland, alles schläft, nur wir sind am aufräumen, das Festgelände sieht aus wie ein Schlachtfeld. Nach dem Aufräumen und einem Frühstück starten wir zum Frühschoppen - Spielmannszugtreffen auf der Mühlenstraße am Satrup Krog.
400 begeisterte Zuhörer erleben 3 Stunden Spielmannszugmusik ( z.B. Lateinamerikanische Klänge, Klassik oder Filmmusik ) vom Feinsten . Gegen 14:oo Uhr endet unsere Vorstellung, die Gastzüge Überlingen , Stralsund und Moisling werden verabschiedet. Rundum war dieses Wochenende das stressigste, aber auch das gelungenste Wochenende, das allen gut in Erinnerung bleibt.
Am 01.September 2000 verstarb unser Paukenspieler Nikolaus Petersen , dessen Tod uns alle sehr mitnahm. Niko spielte 18 Jahre lang die Pauke und war für alle eine Art Vater.
2001 war ein spielreiches Jahr ohne große Ereignisse. 35 große und kleine Auftritte wurden absolviert, ein super Sommerfest und eine gelungene Weihnachtsfeier veranstaltet. Eine positive Tendenz ist im Anstieg der aktiven Mitglieder zu verzeichnen, trotz Austritte hatten wir am Ende des Jahres 2001 45 aktive Mitspieler / - innen und 15 Anfänger.
Der Vorstand setzte sich aus folgenden Personen zusammen:
1.Vorsitzende Sonja Leitner
2.Vorsitzender Karl Heinz Scheel
Kassenwartin Maike Davidsen
Schriftführer Horst-Dieter Wenzinski
Jugendwartin Katrin Gess
Zeugwartin Gaby Leitner
Gerätewart Jürgen Zimmermann
Wir haben dazu beigetragen, dass der Spielmannszug Satrup
sein 35 jähriges Bestehen feiern konnte und auch weitere Geburtstage feierte!
Adam, Nicole Andersen, Anneliese Andersen, Uwe Andresen, Bianka
Andresen, Christa-Christin Andresen, Kerstin Andresen, Maren Andresen, Mona
Andresen, Pia-Christin Andresen, Sandra Angeli, Christa Angermann, Andreas
Angermann, Angela Angermann, Bernd Angermann, Karla Angermann, Marc
Angermann, Marion Anton, Melanie Arndt, Petra Arp, Timo
Basner, Carsten Basner, Manuela Basner, Sönke Basner, Sven
Bauch, Claudia Bauch, Sandra Beck, Sylvia Behmer, Izana
Behmer, Yasmin Besenfelder, Ute Blaschke, Rita Bock, Kirsten
Bohlander, Karen Bonde, Inke Bonkart, Uwe Borgwardt, Elenore
Borgwardt, Guntram Borgwardt, Gyde Borgwardt, Ina Borgwardt, Lisa
Borgwardt, Nina Boysen, Malte Brandt, Melanie Branzke, Maren
Branzke, Michael Brech, Silvia Brinkmann, Martin Brinkmann, Sarah
Brinkmann, Simon Browak, Ursula Buss, Marina Buss, Merle
Buss, Stefan Butzbach, Hans - Willi Butzbach, Uta
Callsen, Ute Callsen, Uwe Carstensen, Andreas Carstensen, Detlef
Carstensen, Hans - H. Carstensen, Holger Christensen, Silke Christensen, Thomas
Christiansen, Thomas Ciesielkski, Birgit Ciesielski, Rainer Clasen, Daniela
Clasen, Heiko Clausen, Detlef Clausen, Iris Clausen, Stephanie
Cramer, Veronika
Dahl, Sandra Dahl, Simone Davidsen, Britta Davidsen, Carsten
Davidsen, Heidi Davidsen, Maike Davidsen, Ulrich Detlefsen, Dennis
Detlefsen, Donja Dibbern, Monika Dierksen, Gerd Dietrich, Hildegard
Dikun, Karin Dorn, Erwin
Eichmann, Carina - V. Erdmann, Maike Erichsen, Günter Erichsen, Heike
Erichsen, Karin Erichsen, Knuth Erichsen, Sonja
Fabian, Oliver Farwig, Jost Farwig, Sven Fehrmann, Burgart
Feil, Elke Feil, Meike Fintzen, Angela Fintzen, Martin
Fischer, Yvonne Franke, Jennifer Franzen, Anneliese Franzen, Bernd
Franzen, Carsten Franzen, Christin Franzen, Doris Franzen, Gudrun
Franzen, Holger Franzen, Julia Franzen, Jutta Franzen, Nico
Franzen, Sonja Franzen, Ute Franzen, Walter Fries, Anneliese
Fries, Mandy Fröhlich, Monika Fröhling, Christa Fröhling, Michael
Füller, Marion
Gandey - Bürger, Carmen Gandey, Maren Gertig, Matthias Gess, Juliane
Gess, Karsten Gess, Katrin Gess, Maik Giehler, Barbara
Glaue, Ria - Marleen Goslowski, Birte Götting, Alexandra Götting, Katja
Götting, Marina Greffrath, Kevin Greve, Anke Greve, Marcel
Griegeleit, Bettina Griethe, Celina Griethe, Markus Gritke, Celina
Grohse, Jennifer Grohse, Jessica Gruhn, Monja Grupe, Tatjana
Gutschlag, Manuela
Hack, Gaby Hack, Philip Hacker, Sonja Hagen, Christian
Hallmann, Gerda Hansen, Anegret Hansen, Birgit Hansen, Dirk
Hansen, Doris Hansen, Gaby Hansen, Ingemarie Hansen, Karin
Hansen, Knud Hansen, Manuela Hansen, Martina Hansen, Michael
Hansen, Petra Hansen, Sandra Hansen, Sonja Hansen, Stefan
Harms, Heinz - Peter Hartmann, Brigitte Hartmann, Sascha Hein, Niels
Henningsen, Kirsten Henningsen, Wilfried Hermann, Dörte Hermann, Silke
Hinrichsen, Arne Hoeck, Jan - Hauke Hoeck, Johannes Holz, Dieter
Holz, Sabine Horn, Marcel Hübner, Angelika
Iwers, Nadine Iwersen, Volker
Jacob, Michael Jahn, Rosemarie Jahn, Silke Jahn, Uwe
Janowitz, Alica Janowitz, Gitta Jansen, Maren Jansen, Rudi
Jansen, Sabine Jansen, Tanja Janssen, Helga Jasari, Cemal
Jensen, Britta Jensen, Sean Jensen, Silvia Jensen, Thomas
Jessen, Birgit Jessen, Rolf Johannsen, Jens Johannsen, Lars
Johannsen, Thorsten Jörgensen, Siegfried Juraske, Michael Jürgensen, Dörte
Jürgensen, Sabine Jürgensen, Tanja
Kähler, Frauke Kähler, Maren Kahrs, Ronald Kascheike, Kirsten
Kiesbye, Frauke Klapper, Jan Klapper, Lisa-Josefine Klapper, Rainer
Klapper, Stefanie Klemann, Ellen Koch, Karin Koffke, Margit
Köhler, Joachim Koll, Monika Kolodzey, Andrea Kolodzey, Frank
Kolodzey, Henning Kotrotsa, Maria Krambeck, Johannes Kramer, Inge
Krause, Dieter Krieger, Ulrike Krüger, Brigitte Krüger, Jutta
Krüger, Randy Krüger, Thorben Krugmann, Simon Kruse, Ralf
Kühl, Birgit Kühl, Henning Kühn, Anneliese Kunde, Barbara
Kürschner, Nadin Kurth, Manuela
Lassen, Dirk Lawrenz, Katja Leitner, Anne - Katrin Leitner, Gabriele
Leitner, Hannelore Leitner, Katja Leiter, Kim Leitner, Nina - C.
Leitner, Sonja Leitner, Walter (Luggi) Leonhardt, Stephanie Liebel, Kerstin
Liers, Sara Liers, Susanne Littmann, Petra Loof, Tanja
Loop, Ilse Lorenz, Andrea Lorenz,Rita Lorenz, Tanja
Lorenzen, Anette Luckhardt, Katharina Lund, Bernd Lund, Jason
Lund, Jennifer - Daria Lund, Manuela
Magnussen, Marco Mangelsen, Zina Markus, Frauke Marquardsen, Britta
Marquardsen, Lothar Marquardsen, Peer Marquardt, Anette Marquardt, Dieter
Marquardt, Horst Marxen, Anna Marxen, Sabine Marxen, Wencke
Matthiesen, Anja Matzen, Margit Meimerstorf, Frank Melssen, Iris
Melssen, Stefanie Meng, Christian Meng, Kirsten Merk, Jürgen
Michelsen, Andre Michelsen, Jennifer Moissadou, Maria Möller, Helga
Möller, Iris Möller, Ralf-Christian Möller, Tobias Möller, Veit
Mügge, Bente
Nehls, Sieglinde Neitzel, Angelika Neumann, Yvonne Neutzling, Andrea
Nielsen, Anne Nielsen, Dieter Nielsen, Dirk Nielsen, Dorle
Nielsen, Ilse Nielsen, Kirsten Nielsen, Lars Nietsch, Susanne
Nissen, Jutta Nitsch, Marita
Oehlert, Gino Ohms, Rainer Ottersberg, Christian Ottersberg, Janine
Ottersberg, Jürgen Ottersberg, Larissa Ottersberg, Melina Ottsen, Ilona
Otzen, Jutta - Maria
Pahl, Michael Paulik, Ernst Paulsen, Janina Paulsen, Lena
Paulsen, Rainer Pautke, Melanie Peters, Heike Petersen, Anette
Petersen, Anja Petersen, Anke Petersen, Gabriele Petersen, Heiko
Petersen, Karin Petersen, Marc Petersen, Marion Petersen, Monika
Petersen, Nikolaus Petersen, Petra Petersen, Ralph Petersen, Stefanie
Petersen, Tanja Petersen, Vera Petznik, Jennifer Pneumatiku, Tina
Polauke, Klaus Polleit, Jens - Peter Prahm, Ingrid Pranga, Mike
Preuschhof, Andreas Prien, Andreas Prien, Maike Pudritzki, Wiebke
Radtke, Sven Rankow, Stefanie Rathje, Uwe Redlefsen, Margarete
Redlefsen, Nicolai Reinighaus, Dirk Reis, Markus Remmer, Angelika
Remmer, Dietmar Reusch, Marina Reusch, Marko Ricklefsen, Mike
Riedel, Inge Riedel, Martin Riedel, Sabrina Ritter, Melanie
Rogmann, Michael Rohde, Nancy Rose, Felicitas Roß, Götz
Roß, Ulf Rossetti, Rodolf Roth, Dennis Roth, Florian
Rubin, Helga
Saalberg, Michael Schade, Stefan Schaper, Hedwig Schaumburg, Angelika
Scheel, Annemar Scheel,Sarah Schöning, Andrea Schramm, Günter
Schröder, Benjamin Schröter, Anja Schröter, Birgit Schröter, Karin
Schubert, Sabine Schulz, Katharina Schulz, Thomas Schumann, Elisabeth
Schwarz, Klaus - Dieter Schwarz, Marko Schwarz, Nicole Schween, Klaus
Schween, Monika Schwennesen, Birte Schwennesen, Hans-Otto Schwennesen, Hans - W.
Schwennesen, Peter Sievertsen, Irene Sievertsen, Marina Sievertsen, Melanie
Sievertsen, Nicole Simmerling, Inga Simmerling, Morten Simon, Dörte
Sommer, Jörg Staar, Martin Star, Martina Stauch, Thomas
Stehr, Bettina Stiemert, Janina Stöcks, Axel Stöcks, Marius
Stöcks, Walter Stotz, Britta trehle, Petra Sulz, Katja
Tams, Anita Thiel, Frank Thiesen, Anke Thiesen, Wibke
Thomsen, Angelika Thomsen, Anita Thomsen, Birgit Thomsen, Heike
Thomsen, Kerolein Thomsen, Maren Thomsen, Marion Thomsen, Sabrina
Thomsen, Silke Thomsen, Uwe Trumpf, Heike
Ulrich, Heike Ulrich, Maike
Vegelahn, Klaus Voigt, Manuela von Essen, Julia von Essen, Manuela
von Hoff, Monika Voss, Birgit
Warmser, Gaby Wels, Harald Wendland, Maren Wenzinski, Barbara
Wenzinski, Horst - Dieter Wichmann, Ute Wilke, Jörg Witt, Heino
Witte, Brigitte Witte, Carmen
Zimmermann, Jürgen Zimmermann, Kirsten Zimmermann, Klaus-Peter Zimmermann, Sandra
Zimmermann, Sara Zimmermann, Sina Zureck, Karin Zurek, Dieter
Und bei uns machen noch viele andere mit !!!
Erwachsene, Jugendliche und Kinder, die dazu beitragen, dass wir auch weiterhin bestehen!!!.
2002 stand dann im Jahr unserer 35 Jahr Feier. Im Vorfeld wurde viel geplant und vorbereitet, denn die Feier sollte ja ein Erfolg werden. Diesmal fand die Feier im Zentrum von Satrup statt, es wurde ein Zelt auf dem Marktplatz gestellt Einige unserer Mitspieler/- innen wurden zu Models bei einer Modenschau, die unser Fest eröffnete. Als besondere Gäste durften wir wieder den Spielmanns-und Fanfarenzug Überlingen bei uns begrüßen, so war für den Spaß schon garantiert.
Am Samstag fand eine große Disco statt und Sonntag war Tag der Musik,
mit Sternenmarsch, Platzkonzerte und ein großes Spielmannszugtreffen. Als Moderator fungierte Lothar Marquardsen, den wir mit einer Einlage (gegenseitiges Anschreien und auseinanderlaufen, bis nur noch eine Flöte spielte) mehr als geschockt haben. Abends ließen wir das Fest noch gemütlich ausklingen, rundum wieder ein gelungenes Fest.
2003 rief uns Überlingen und was sollen wir sagen wir folgten dem Ruf als High light 2003.
Eine lange lustige Busfahrt brachte uns erschöpft, aber voller Tatendrang an den Bodensee. Dort wurde Quartier bezogen und dann ging es gleich auf Erforschungs- und Begrüßungstour.
Überlingen ohne Mainau geht natürlich gar nicht und so besuchten wir auch die Blumeninsel und hatten eine Menge Spaß dort, besonders die atemberaubenden Geschichten von Luggi ließen
uns vor Lachen krümmen, jedoch gab es Gäste die alles für bare Münze hielten, na ja Luggi ist halt ein Unikum. Es wurden auch einige Auftritte absolviert, jedoch der Umzug durch die Stadt wird allen Beteiligten sehr gut in Erinnerung bleiben, traumhafte Kulissen mit mehrere Tausend Zuschauer wahr einfach ein Erlebnis der besonderen Art. Und dann kam noch ein Ehepaar aus Flensburg auf uns zu und erzählten stolz sie hätten im Norden Deutschlands auch einen Ort Namens Satrup, was für ein Zufall! Nein diesen Zahn mussten wir Ihnen ziehen (ach der Zahnarzt aus Satrup war auch zufällig dort auf Urlaub), denn wir waren der Zug aus Norddeutschland!
Die Stimmung war hervorragend, sodass wir kleine Berge mit musikalischer Begleitung ohne Probleme (vielleicht die ein oder andere Blase) meisterten. Rundum war es wieder eine tolle Fahrt mit viel Musik, Vergnügen und Spaß.
Die Höhepunkte in jedem Jahr rissen nicht ab, denn 2004 ging es schon wieder auf große Fahrt. Unser Mitglied Jürgen Zimmermann hatte Kontakt zu seiner Heimatstadt aufgenommen und so erhielten wir eine Einladung zum Winzerfest nach Offenbach Hundheim in die Pfalz. Auch wie bei den anderen Höhepunkten in den Jahren zuvor wurde viel geplant und gerechnet, denn alles muß ja finanzierbar sein.
Auch bereiteten wir uns mit neuen Liedern auf diese Fahrt vor. Jürgens Mutter die dort wohnt wurde für uns auch zur Mutter, wir wurden im Feuerwehrgerätehaus untergebracht und sie sorgte dafür das
wir nicht zu kurz kamen, mit tollen Speisen wurden wir verwöhnt, sie war ständig zur Stelle und wurde wie gesagt für alle zur Mutter (hiermit nochmals großen Respekt und Dank für diese Arbeit).
Die Busfahrt war schon mehr als lustig dahin, es gab doch mal wieder den ein oder anderen Tropfen und so kamen wir „fast ausgeschlafen“ dort an. Eine hervorragende Stadtführung rundete den Morgen ab.
Höhepunkt waren unter anderem die Draisinentour, Besichtigungen von einer alten Burg und Edelsteinmuseum. Wir spielten zum Fackelumzug und dann zum Umzug durch die Stadt, anlässlich des Winzerfests.
Wieder ein unvergessenes Erlebnis, denn wir sind nicht solche Menschenmassen gewohnt und wenn man in einer fremden Stadt durch Menschenmassen marschiert ist dies einfach unvergesslich.
Es wurde auch viel gefeiert, getanzt und gesungen. Unvergesslich hier zu erwähnen ist Steffi Klapper, die einfach jedes Lied am Lagerfeuer mitsingen konnte und immer wieder ein neues Lied anstimmte
und somit eine tolle Lagerfeuerstimmung herbei zauberte. Es gab auch unangenehme Dinge, wie auch bei anderen Fahrten, sie werden meist verschwiegen, da alle immer nur an das tolle denken. Ich (H.D.W.)
traue mich einfach mal auch über diese Dinge zu sprechen, auch wenn sich jetzt viele darüber aufregen werden. Die schlimmen Ereignisse gleichen sich fast immer und zwar handelt es sich hierbei um „SCHNARCHEN „ von Mitspieler/- innen, grauenhaft, schlaftötend sage ich Euch, auf jeder Fahrt haben wir ein oder mehrere Schnarcher (während des Schlafes) bei uns und die rauben den anderen den Schlaf. So mehr möchte ich dazu nicht sagen, manchmal ist es auch lustig, also war nur ein kleiner Spaß.
Leider gehen solch tolle Fahrten immer viel zu schnell zu Ende und man fiebert neuen Höhepunkten entgegen. Auch diese Fahrt endete mit der ein oder anderen Träne, trotzdem bleibt auch diese Fahrt vielen sehr gut im Gedächtnis.
2005 wieder ein Jahr mit großer Fahrt, trotzdem haben auch in jedem Jahr unsere normalen Auftritte, Sommerfeste und Weihnachtsfeiern großen Anklang gefunden. 2005 ging es nach Grimma, dort erhielten wir eine Einladung zu einem Musikwettbewerb. Die Einladung erhielten wir aufgrund einer Spende die wir dem Zug aus Grimma anlässlich der Oderflut hatten zukommen lassen. Damals war die gesamte Einrichtung mit Instrumenten ein Opfer der Flut geworden und wir spendeten eine kleine Summe als Zeichen der Freundschaft unter Musikern. Also ging es wieder mit dem Bus auf große Fahrt, diesmal Richtung Osten, leider konnten aus terminlichen Gründen nicht so viele Mitspieler mitfahren und so mussten Kirsten Kascheike und Sandra Zimmermann die Bläsergruppe vertreten. Doch die beiden Damen haben Ihre Sache super gemeistert, ab und zu hilft mal ein kleiner Schnaps das Lampenfieber zu nehmen und anschließend den Erfolg zu feiern, möchte hier keine Namen nennen, Sandra war jedoch zu jung für Wein und Bier!
Man lernte auch wie immer dort andere Spieler/-innen von anderen Zügen kennen und mit Ihnen zu feiern, Musik verbindet.
2006 ups keine Fahrt, nein man kann ja nicht jedes Jahr reisen, feiern schon und so fand ein umfangreiches Sommerfest mit Wasserski und zelten statt. Wasserski eine Sache für sich, einige Talente hatten wir dabei, jedoch auch die andere Seite, Greenpeace hätte bestimmt unter einem anderen Motto den ein oder anderen an Land gezogen. Viele sprangen auch wie flache Steine über das Wasser, aua. Größere Verletzungen gab es jedoch nicht, oder?
Anschließend riesen Lagerfeuer und zelten bei Ottersberg.
2007 die Wiederholung von 2004? Es ging in diesem Jahr schon wieder nach Offenbach Hundheim, super und auch diese Fahrt wurde zu einem High light, denn einige kannten den Ort und die Gegend noch nicht. Musizieren, Besichtigungen, Unternehmungen und feiern standen auf dem Programm und machten auch diese Fahrt unvergessen.
Bevor es aber losging war unser Riesen – Geburtstag ( 40 Jahre SFZ Satrup ) an der Reihe. Bereits 1,5 Jahre vorher begannen die ersten Vorbereitungen, es sollte ein besonderes Fest werden, ähnlich einer Festwoche wie sie früher
in Satrup gefeiert wurde. Schließlich war es soweit und man feierte unser Wochenende. Am Freitag empfingen wir unsere Gäste, darunter ein Zug aus Horsens Dänemark und unsere „Oldies“. Die Oldies hatten sich zu einem Zug
zusammengefunden und dieses musikalisch unter Beweis gestellt, unter dem Motto „best von damals“ traten über 30 Spielleute auf und brachten das Zelt zum toben. Freitag wurde ausgelassen mit den Gästen gefeiert und man erzählte sich die ein oder andere Storry. Am Samstag trafen weitere Züge ein, es fanden Platzkonzerte an verschiedenen Stellen statt und dann kam er unser Umzug durch die Gemeinde mit vielen Beteiligten, mit geschmückten Fahrzeugen und vielen Musikvereinen. Viele Zuschauer hatten sich zu diesem Ereignis an die Straßenränder gestellt und man genoss das Vergnügend der Zuschauer. Im Stadion fanden dann noch Musikvorführungen und Squaredance statt. Abends fand eine Disco statt und man feierte mit ausgelassener Stimmung bis in den Morgen. Am Sonntag fand ein Musikfest nach einem Zeltgottesdienst statt. Leider regnete es zuerst wenig, als wir fertig waren goss es, tat aber nichts an der Stimmung. Eine Riesentombola (jedes Los gewinnt) kam gut bei den Leuten an und war leider zu schnell ausverkauft. Rundum war es ein gelungener Geburtstag und allen Organisatoren nochmals Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit.
2008 neben einigen Spielmannszugtreffen, Auftritte bei der Landesgartenschau in Schleswig und unseren zahlreichen Auftritten, fand ein sportliches Sommerfest statt. Es ging in den Hochseilgarten nach Eckernförde. Ob groß und klein, fast jeder wurde zum „Affen“! und kletterte vergnügt in den Bäumen umher. Nach einer Einweisung ging es angeleint in die Bäume um die ein oder andere Strecke zu überwinden, es gab verschiedene Schwierigkeitsgrade, die den ein oder anderen lag, bzw. an seine Grenzen brachte. Rundum war es ein schöner Nachmittag der aber mit der sportlichen Aktivität nicht enden sollte, es ging weiter zu Norbert und Sonja wo schon fröhlich ein Spanferkel über dem Grill drehte.
Bis zum Essen wurde noch musiziert, anschließend fielen alle über das Essen her, besondern gut kam die Schwarte an. Enden tat die Feier mit einem fröhlichen Beisammensein, mit dem ein oder anderem Glas und einer kleinen Zeltstadt.
Zum Weihnachtsmarkt hatte unser Zug einen eigenen Stand mit Spiel und einer Lotterie, wir versuchten schon langsam mehr Geld für unsere neue Uniform zu bekommen.
2008 verstarb unser Ehrenmitglied Walter Stöcks, Walter hat lange unserem Zug aktiv wie auch passiv angehört.
2009 steht im Zeichen unserer neuen Uniform!
Das Jahr 2009 war wieder ein spielreiches Jahr, viele Auftritte zu Schützenumzügen,Kindergilden,Dorffesten,Laternenumzüge und auch kleine Ständchen wurden absolviert. Höhepunkt 2009 sollte die neue Uniform sein, die zum Dezember fertig sein sollte, jedoch aufgrund eines Materialfehlers stellte unser Lieferant die Uniform nicht her,so mußten wir noch warten. Ein weiterer Höhepunkt in diesem Jahr war unser Sommerfest,geplant und durchgeführt von DKS (Diana,Kirsten K. und Stefan). Fahrradtour mit tollen Einlagen -- Preisfragen, Geschicklichkeitsaufgaben und anderen Spielen begleiteten die Tour,abends klasse Grillen und fleißiges musizieren, fröhliches feiern und ein nächtliches Bad im Pool, anschließend zelten.Alle waren super begeistert vom Fest und genießen heute noch die Erinnerungen.
2010 beginnt mit einem tollen Winterfest, alle fahren ins Aqua tropicana und erleben einen herrlichen Tag im Wasser.Im März 2010 ist es endlich soweit, unsere neuen Uniformen werden geliefert und kommen bei allen gut an. Die Öffentlichkeit bekommt die neue Uniform zum Maibaumaufstellen in Satrup präsentiert. Auch in der Bevölkerung kommt die neue Uniform sehr gut an. Neben vielen Auftritten, folgen noch eine Schnitzejagd durch Sörup, ein mega starkes Sommerfest mit Ostfriesenolympiade und im Herbst eine Waldgeisteraktion im Rehberger Wald und die Teilnahme an MAHO als quakende Frösche ( Mittelangler Herbstolympiade ), sowie ein Besuch im Maislabyrinth. Eine Fahrt nach Mechernich in der Eifel wurde im Juni absolviert, wir rechneten mit einem Riesenevent, wurden jedoch ein wenig enttäuscht. Trotzdem war es eine tolle Fahrt und wir haben nette Leute kennen gelernt. 2010 war ein aktives Jahr mit vielen kleinen High lights und vielen Auftritten bei Wind und Wetter ( Hitze ,Regen, Sturm und Kälte, alles war vertreten und hat uns gefordert ).
Der Vorstand setzt sich 2011 wie folgt zusammen
1.Vorsitzender Karl Heinz Scheel
2.Vorsitzender Jürgen Zimmermann
Kassenwartin Maike Davidsen
Schriftführerin Sonja Fries
Jugendwartin Petra Paulsen
Gerätewart Stefan Allaut Zeugwart Gaby Leitner
Das Jahr 2011 hatte auch wieder einiges auf dem Plan:
Jahreshauptversammlung, Sonja ist 30 Jahre dabei und DKS sind nicht zu bremsen, Diana,Kirsten und Stefan organisieren ein Super-Winterfest --- Schlittschulaufen --- und auch später ein tolles ( leider verregnetes Sommerfest --- Erlebnisbad Leck ). Beide Feste kamen bei den Anwesenden wieder super an, nochmals ein Dankeschön. Die Auftritte im Sommer waren oft verregnet, oder falsche Zeiten und ein falsches Datum wurden uns genannt, auch ein Auftritt wurde wegen starken Regen abgesagt. Erst zu der Laternenumzugs-Saison wurde das Wetter freundlicher. Auswärtsspiele gab es in Norderstedt ( Landesgartenschau ) und in Ratzeburg zum Bürger- und Musikfest,beide Veranstaltungen haben allen viel Spaß gemacht.
Impressum: ( Stand November 2011)
Herausgeber: Spielmanns-und Fanfarenzug Satrup e.V.
Webmaster: Iris Isabell Jirka
Publisher: Horst Dieter Wenzinski/Kalle Scheel
Für die Bereitstellung von Unterlagen bedanken wir uns bei:
Inge Riedel, Karin Wissing, H.D.Wenzinski, Harald Wels und der Realschule Satrup.
Für evtl. Fehler entschuldigen wir uns im voraus.